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Mit diesen Tipps schläft dein Kind am Abend leicht ein

10 Tipps, damit dein Kind besser schlafen kann

Schlaf soll eigentlich für Erholung sorgen. Bei einigen Eltern ist das allabendliche Zubettbringen der Kinder jedoch mit viel Stress verbunden – sei es, weil das Kind nicht ins Bett möchte, dort nicht schlafen kann oder in der Nacht von Albträumen geweckt wird.

Das Wundermittel für problemlosen Schlaf haben wir leider nicht gefunden. Aber du findest hier ein paar Infos und Tipps für entspanntes Einschlafen in deiner Familie.


Mein Kind schläft nicht

Ab und zu schlecht ein- oder durchschlafen zu können, ist ganz normal. Schwieriger wird es, wenn sich Schlafprobleme häufen. Tatsächlich leiden nach verschiedenen Studien 10 bis 20 Prozent der Kinder an Schlafproblemen.

Gründe für den fehlenden Schlaf können beispielsweise sein:

Wie lange sollte mein Kind schlafen?

Das Schlafbedürfnis ändert sich mit dem Alter.
  • Säuglinge schlafen durchschnittlich 12-17 Stunden am Tag.
  • Bei Kleinkindern liegt der tägliche Schlafbedarf bei 10-14 Stunden
  • Schulkinder bis 13 Jahre brauchen 9-11 Stunden Schlaf

Auch wenn es so aussieht, als würde dein Kind beim Schlafen nichts machen, passiert sehr viel in seinem Gehirn. Durch die Forschung ist bekannt, dass während des Schlafens Gefühle verarbeitet werden. Außerdem wird Gelerntes ins Langzeitgedächtnis überführt. Darüber hinaus ist Schlaf natürlich essentiell für die Erholung deines Kindes.

Damit dein Kind von den positiven Seiten von Schlaf profitieren kann, haben wir für dich 10 Tipps, die beim Einschlafen helfen

Mit diesen Tipps wird Einschlafen für dein Kind ein Kinderspiel sein.

1. Dein Kind sollte jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen

Regelmäßige Aufsteh- und Zubettgehzeiten erleichtern das Aufwachen am Morgen und das Einschlafen am Abend. Dadurch pegelt sich nämlich die innere Uhr deines Kindes ein. Die innere Uhr kannst du auch durch einen regelmäßigen Tagesablauf (z.B. über die Essenszeiten) stellen.

Langes Aufbleiben und sehr spätes Aufstehen am Wochenende sollte dein Kind daher auch möglichst vermeiden. Das verstellt die innere Uhr und bringt den Wach-Schlaf-Rhythmus durcheinander. Dadurch ist dein Kind am Sonntagabend womöglich noch nicht müde und kommt Montagmorgen gar nicht aus dem Bett.

2. Sorge für genügend Bewegung im Freien (mindestens 30 Minuten/ Tag)

Ein weiterer Zeitgeber für die innere Uhr ist Sonnenlicht. Sonnenlicht verhindert die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Selbst an einem bewölkten Tag ist die Sonne 2-3x heller als das Licht in deiner Wohnung.

Außerdem sind Kinder durch genügend Bewegung im Freien körperlich besser ausgelastet als Kinder, die nur drinnen sitzen. Das erleichtert das Einschlafen am Abend zusätzlich.

3. Vermeide lange Bildschirmzeiten am Abend

Das helle Licht von Bildschirmen hemmt ebenfalls die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Dadurch hat dein Kind womöglich Schwierigkeiten, nachts einzuschlafen. Versucht daher, am Abend Dinge zu machen, für die ihr nicht zwingend einen Bildschirm braucht. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Hörspiel?

Ein wenig Bildschirmzeit ist jedoch auch am Abend gestattet beispielsweise für eine Reise mit Aumio oder eine kurze Folge der gemeinsamen Lieblingsserie.

4. Keine Cola am Nachmittag.

Dieser Tipp scheint selbsterklärend zu sein. Cola enthält den wachmachenden Stoff Koffein – so auch Kaffee oder Energy Drinks. Um am Abend ruhig einschlafen zu können, sollte auf koffeinhaltige Getränke am Nachmittag verzichtet werden. Trinkt dein Kind zu spät noch ein Glas Cola, kann das Koffein vom Körper nicht schnell genug abgebaut werden.

5. Der Mittagsschlaf sollte von 15 Uhr sein und nicht länger als 30-60 Minuten andauern

Ein Mittagsschlaf kann dich oder dein Kind mit neuer Energie für die zweite Tageshälfte versorgen. Damit der Mittagsschlaf nicht den Nachtschlaf stört, sollte dein Kind möglichst vor 15 Uhr und nicht länger als 60 Minuten schlafen. Für Säuglinge und sehr junge Kinder gelten natürlich andere Regeln. Sie brauchen noch mehr Schlaf.

Wenn es um deinen persönlichen Mittagsschlaf geht, sollte dieser sogar 30 Minuten nicht überschreiten. Wenn du länger schläfst, kommst du in die Tiefschlafphase. Das erschwert dir das Aufstehen und du fühlst dich vielleicht sogar müder als zuvor.

6. Lasse den Abend ruhig ausklingen

Auch wenn Toben dein Kind auspowert, solltest du wildes Spielen zwei Stunden vor dem Zubettgehen unterbinden. Die körperliche Aktivität “dreht” den Körper nämlich noch einmal auf und kann das Einschlafen erschweren.

Versucht stattdessen, den Abend ruhig zu gestalten. Wie wäre es zum Beispiel mit Lesen, Basteln oder Gesellschaftsspielen? Auch leichte Yoga-Übungen helfen, falls dein Kind gar nicht auf Bewegung am Abend verzichten möchte. Probiert euch aus und findet Abendaktivitäten, die zu euch passen.

7. Das Bett ist nur zum Schlafen da

Unser Kopf lässt sich mit kleinen Tricks leicht beeinflussen. Wenn dein Kind das Bett nur zum Schlafen nutzt, dann verknüpft der Kopf das Bett mit Schlaf. Dadurch wird dein Kind mitunter auch schneller müde und kann leichter einschlafen. Hausaufgaben sollten demnach nicht im Bett gemacht werden.

Außerdem solltest du als Elternteil dein Kind nicht zur Strafe ins Bett schicken. Schlafen ist keine Strafe, sondern Erholung. Wenn dein Kind das Bett mit einer Strafe verbindet, hat es bald keine Lust mehr, freiwillig ins Bett zu gehen.

8. Ein Tagebuch hilft, die Gedanken am Abend zur Ruhe zu bringen

Muss dein Kind am Abend noch lange über den Tag grübeln? Mit vielen Gedanken im Kopf kann man schlecht einschlafen – das kennen auch Erwachsene. Vielleicht hilft deinem Kind in diesem Fall ein Tagebuch. Dort kann es alle Gedanken, die ihm gerade durch den Kopf gehen, niederschreiben.

Du kannst auch ohne Tagebuch gemeinsam mit deinem Kind den Tag noch einmal Revue passieren lassen. Erzählt euch beispielsweise vor dem Schlafengehen, was heute für euch toll gelaufen ist. Das stärkt nicht nur eure Beziehung, sondern ihr könnt den Tag auch mit angenehmen Gedanken abschließen.

9. Findet gemeinsam gute Enden für Albträume

Wenn dein Kind immer wieder Albträume hat, hat es vielleicht Angst, am Abend einzuschlafen. Um Albträume weniger bedrohlich zu machen, denke dir gemeinsam mit deinem Kind ein gutes Ende für den Albtraum aus.

Das können auch ganz verrückte Enden sein. Vielleicht steht deinem Kind beispielsweise ein Hund im Traum zur Seite, der alle Gefahren verjagt. Wenn es möchte, kann dein Kind auch ein Bild von dem neuen Albtraum-Ende malen. Das Bild hängt ihr dann über das Bett. Dann erinnert sich dein Kind direkt an das gute Ende, sollte es in der Nacht von einem Albtraum geweckt werden.

10. Baut zusammen eine Schlafroutine auf, die zu deinem Kind passt

Eine Schlafroutine bereitet dein Kind auf das Schlafen vor. Ihr solltet die Schlafroutine ca. 30 Minuten vor dem Zubettgehen starten. Dazu können Tätigkeiten gehören wie das Ausziehen, Zähne putzen und eine Gute-Nacht-Geschichte

Wichtig ist, dass ihr die Tätigkeiten immer in der gleichen Reihenfolge umsetzt. Dadurch kann sich der Körper deines Kindes optimal auf den Schlaf einstellen.


Auch Fanatsiereisen helfen beim Einschlafen

Fantasiereisen sind eine perfekte Ergänzung für eure Schlafroutine. Sie machen nicht nur Spaß, sondern helfen auch gegen Grübeleien am Abend.

Eine Studie konnte zeigen, dass unser Gehirn durch Fantasiereisen kaum noch Kapazitäten hat, um sich mit Sorgen auseinanderzusetzen.  Dadurch schlafen wir leichter ein. Das gilt übrigens nicht nur für Kindern, sondern auch für Erwachsene.

Aumio bietet eine Vielzahl an Einschlafgeschichten und Fantasiereisen, die ihr perfekt in eure Schlafroutine einbauen könnt.

Wie wäre es mit einer der folgenden Geschichten zum Einschlafen am Abend?

  • Wolkentraum
  • Zauberblasen
  • Zauberwald


Hast du keine Lust mehr auf schlaflose Nächte und Stress am Abend? Dann probiere gerne ein paar der Tipps aus.

Wir wünschen euch eine gute Nacht!

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