Warum Meditation deinem Kind im Alltag hilft

Hier zeigen wir dir anhand von vier Beispielen, wie Meditation deinem Kind helfen kann, durch den Alltag zu gehen.

Achtsamkeit und Meditation sind gegenwärtig in aller Munde. Immer mehr Menschen meditieren regelmäßig und merken, dass die Praxis sowohl ihrem emotionalen Wohlbefinden als auch ihrer allgemeinen Gesundheit zugute kommt. Den wenigsten ist jedoch bewusst, dass auch Kinder von den positiven Effekten der Meditation profitieren können.

1. Verbesserte Konzentration

Im Laufe der letzten Jahre ist die Welt um uns herum immer schneller geworden. Gleichzeitig wird die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne der meisten Menschen immer kürzer. Auch Kinder und Jugendliche sind ständig erreichbar, interagieren über soziale Medien miteinander und spielen Videospiele im Haus, anstatt ein Buch zu lesen, spazieren zu gehen oder Sport zu treiben. Vielen Kindern, die unter diesen Umständen aufwachsen fällt es schwer, sich zu konzentrieren und aufmerksam zu bleiben. Meditation lehrt sie, dass es möglich ist, ihre Aufmerksamkeit nur auf eine Sache zu richten, und dass es sich gut anfühlt, nicht abgelenkt zu werden.

2. Gelassener Umgang mit Herausforderungen

Aufgrund von Druck in der Schule und anderen äußeren Umständen, die sich häufig der Kontrolle der Familie entziehen, haben Kinder manchmal das Gefühl, dass sie nicht in der Lage sind, den Erwartungen gerecht zu werden. Wenn dann noch Dinge wie Mobbing und Hänseleien dazu kommen, kann es für Kinder ganz schön hart sein. Die meisten Unsicherheiten, die Menschen als Erwachsene haben, finden ihren Ursprung in der Kindheit. Die gute Nachricht ist, dass Meditation bei Kindern das Gefühl von Sicherheit und innerer Stabilität stärken kann. Das wiederum hilft ihnen dabei, Mitgefühl, Freude und Selbstwertgefühl aufzubauen. Meditation lehrt Kinder (und Erwachsene), dass sie selbst, und das Hier und Jetzt, genug sind.

3. Stärkeres Selbstbewusstsein

Achtsamkeit und Meditation hilft Kindern selbstbewusster zu werden. Das Selbstvertrauen entwickelt sich dabei auf natürliche Weise. Kinder lernen in ihrer Meditationspraxis, dass sie nicht auf alle ihre Gedanken und Emotionen reagieren müssen – sie können wählen, was ihre Aufmerksamkeit und Reaktion verdienen. Das sorgt für ein starkes Selbstbewusstsein. Selbstbewusste Kinder sind besser gerüstet, mit ungewohnten Situationen umzugehen. Dank dieser Anpassungsfähigkeit lassen sie sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen und es gelingt ihnen häufig, einen positiven Fokus zu entwickeln.

4. Mehr Empathie und Glück

Meditation hilft Kindern zu lernen, wie sie ihre Gefühle und Zuneigung mit anderen teilen können. In spezielle Meditationen, den sogenannte Loving-Kindness Meditationen, lernen Kinder den Menschen in ihrem Umfeld gute Wünsche zu schicken und erfahren dabei, wie gut sich Mitgefühl anfühlt. Sie werden dadurch geduldiger und verständnisvoller, hören anderen bereitwilliger zu und können sich besser in sie einfühlen. Lehrer berichteten, dass Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig auf diese Weise meditieren nicht nur konzentrierter,  sondern auch partizipativer und fürsorglicher wurden. Offensichtlich haben achtsame Kinder die Mittel, die sie brauchen, um glückliche Kinder zu sein. 

Über uns

Wenn du diesen Artikel liest, interessierst du dich offenbar für die Praxis der Meditation und ihre positiven Effekte für Kinder. Genau darum geht es bei Aumio: Unsere Mission ist es, Kindern und Jugendlichen diese effektiven Techniken beizubringen. Dazu haben wir die Aumio-App entwickelt. Aumio nimmt Kinder und Jugendliche mit auf eine Reise durch den Kosmos der Gedanken und Gefühle. Mit einfachen Geschichten, Übungen und Meditation stärkt Aumio spielerisch das mentale Wohlbefinden. Wir bieten sowohl einzelne Meditationen als auch mehrtägige Kurse zu Themen wie Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder Wutausbrüchen.

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